Nikolausgedichte
Die schönsten Nikolausgedichte zum Verschicken und Vortragen. Direkt kopieren!
Nikolausgedichte gehören einfach zum 6. Dezember dazu. Kinder tragen sie dem Nikolaus vor, bevor sie in den Stiefel greifen dürfen -- und auch Erwachsene freuen sich über ein schönes Gedicht in der Karte. Mit Reimen und Versen wird der Nikolaustag doch gleich festlicher.
Ob klassisch mit ‚Von drauß vom Walde' oder modern und witzig -- hier findest Du Gedichte für jedes Alter. Kurze Verse können schon kleine Kinder aufsagen. Such Dir mal eins aus und kopier es direkt.
Der Nikolaus kommt durch den Schnee, er stapft durch Eis und kalten See. Sein Sack ist voll, sein Herz ist warm, er nimmt Dich gern mal in den Arm.
Stiefel raus und Augen zu, der Nikolaus bringt Dir schon Ruh. Am Morgen liegt darin ganz fein die Schokolade — die ist Dein!
Klopf, klopf, klopf, wer steht denn da? Der Nikolaus, na klar, hurra! Mit Nüssen, Äpfeln, Mandarinen, und einem Lächeln in den Mienen.
Ein roter Mantel, weißer Bart, der Nikolaus macht sich auf die Fahrt. Er bringt für jedes Kind was mit — komm doch herbei, Schritt für Schritt!
Der Nikolaus hat nachgeschaut, ob Du brav warst und Dich getraut. Er lächelt schon und packt den Sack — für Dich ist heut ein toller Tag!
Der Nikolaus schaut ins Büro, er kratzt sich mal am Kopf und so. Wer war denn brav? — fragt er ganz laut. Stille. Keiner traut sich. Keiner schaut.
Mein Stiefel steht schon vor der Tür, ich hab ihn extra groß gewählt dafür. Je größer, desto mehr passt rein — so dacht ich mir, das wird schon fein!
Der Nikolaus kam letzte Nacht, hat Schokolade mitgebracht. Doch heute früh war alles weg — ich glaub, der Papa war der Schreck.
Am sechsten Tag im Dezember wird's warm ums Herz trotz kalter Glieder. Der Nikolaus bringt jedes Jahr einfach diese Freude wieder.
Ein Lichtlein brennt am Fensterbrett, der Abend legt sich still und nett. Der Nikolaus geht durch die Stadt und schenkt, was jeder nötig hat.
Der Nikolaus stapft durch die Nacht, hat Dir was Feines mitgebracht. Sein Esel trabt durch Schnee und Wind, für jedes brave, liebe Kind. Er stellt ganz leise ab den Sack und packt die Sachen aus dem Pack. Ein Apfel hier, ein Stern dazu — schlaf schön, mein Kind, in guter Ruh.
Lieber Nikolaus, ich sag Dir heut, ich hab mich meistens schon gefreut, wenn ich brav war, na ja, fast immer — beim Aufräumen, da war es schlimmer. Doch Du bist ja so lieb und gut, Du machst mir wieder frohen Mut. Drum bring mir doch was Feines mit, ich wart schon hier auf Deinen Schritt!
Als Kind hab ich den Stiefel noch mit großen Augen angeschaut. Der Duft von Zimt und Mandarinen hat mir den Zauber anvertraut. Nun bin ich längst schon selbst so groß und stell den Stiefel andren hin. Doch manchmal wünsch ich mir ganz still, dass ich noch mal das Kind drin bin.
Der Dezember riecht nach Kindertagen, nach Kerzenschein und stillen Fragen: Warst Du brav? War ich es auch? Ich weiß es nicht — ist alter Brauch. Doch eins weiß ich seit all den Jahren: Der Nikolaus hilft, die Wärme zu bewahren. Er kommt nicht nur mit Sack und Bart — er führt uns heim auf leise Art.
Wir sitzen abends still beisammen, draußen tanzen Schneeflocken und Flammen der Kerzen spiegeln sich im Glas. Der Nikolaustag hat wieder was. Nicht Schokolade, nicht der Schuh — es ist die Nähe, es bist Du. Dass jemand da ist, warm und echt, das macht den Nikolaustag erst recht.
Der Nikolaus hat nachgesehen, was dieses Jahr so ist geschehen. Er blättert durch sein großes Buch und murmelt leise einen Fluch. Die Erwachsenen sind ja schlimmer als jedes Kind in jedem Zimmer! Doch gut — er drückt halt beide Augen zu und gibt den Großen trotzdem Ruh. So packt er Schokolade ein, für alle, groß und auch ganz klein. Mal ehrlich, unter uns gesagt: Nach Bravsein hat doch keiner mehr gefragt.
Am Morgen schau ich in den Schuh — da liegt kein Schoko, keine Ruh. Kein Marzipan, kein süßer Gruß, nur eine Notiz: Mehr Sport! Dein Nikolaus. Ich schüttle mal den Kopf und lach, so fängt man eben diesen Tag an, ach. Vielleicht war ich nicht brav genug — doch nächstes Jahr, da werd ich klug!
Im Büro steht ein Teller still, weil jeder doch was Süßes will. Der Nikolaus war offenbar schon da um halb sechs — wunderbar! Doch wer sich Schokolade nahm, der tut jetzt schrecklich zahm. Nur Krümel auf dem Schreibtisch dort verraten still den Tatort.
Wenn Schnee die Dächer still bedeckt und Frost die Fensterscheiben malt, wenn sich der Wald in Weiß versteckt und Kerzenlicht die Stube strahlt, dann klopft es leise an der Tür, ein Schatten steht im Winterlicht. Der Nikolaus ist wieder hier und bringt, was man so gerne bricht: Das Brot der Freundschaft, still geteilt, ein gutes Wort zur rechten Zeit. Er zeigt uns, was im Leben heilt — ein Mensch, der gibt, aus Menschlichkeit.
Der sechste Tag im Dezember ist mehr als Sack und roter Mantel. Er ist ein kleiner, stiller Anker im großen, lauten Weihnachtswandel. Wo alles schon nach Hektik schmeckt, bringt dieser Tag uns doch zurück zu dem, was wirklich Freude weckt: ein Stück Geduld, ein Stück vom Glück. So nimm Dir Zeit an diesem Tag, für jemanden, der Dir was bedeutet. Ein Wort, ein Blick, der sagen mag: Ich bin froh, dass es Dich gibt — noch heute.
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Häufige Fragen
Was sind Nikolausgedichte?
Nikolausgedichte sind poetische Verse zum 6. Dezember – mit Reimen und Strophen. Perfekt zum Vortragen, für die Karte oder als Beigabe zum Stiefel.
Was ist der Unterschied zwischen Nikolausgedichten und Nikolaussprüchen?
Gedichte haben Strophen, Reime und einen poetischen Rhythmus. Sprüche sind kürzer und prägnanter – ohne feste Form. Gedichte eignen sich besonders zum Vortragen.
Kann man Nikolausgedichte auch vortragen?
Ja! Ein vorgetragenes Nikolausgedicht ist ein besonderes Geschenk am 6. Dezember. Kinder lieben es, Gedichte für den Nikolaus aufzusagen.